Genetik und Hitze: Warum leiden einige Rassen im Sommer mehr?

Leidet dein Hund sehr unter der Hitze? Finde heraus, welchen Einfluss seine Genetik hat, welche Rassen am anfälligsten sind und wie ein DNA-Test dabei hilft, einem Hitzschlag vorzubeugen.

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Genética y calor: ¿Por qué algunas razas sufren más en verano?

Es gibt bestimmte Hunderassen, die viel mehr unter der Hitze leiden als andere. Die Antwort darauf, warum dein Haustier nach einem kurzen Spaziergang in der Sonne übermäßig hechelt, liegt nicht nur an den Gradzahlen auf dem Thermometer, sondern ist tief in seiner DNA verankert.

Heute erklären wir dir, wie die Genetik die Temperatur deines Haustiers beeinflusst und warum es so wichtig ist, sein Erbe zu kennen, um einem gefürchteten Hitzschlag bei Hunden vorzubeugen.

Die Rolle der Genetik bei der Thermoregulation von Hunden

Im Gegensatz zu Menschen schwitzen Hunde nicht über die Haut. Ihr Thermoregulationssystem (die Fähigkeit, ihre Körpertemperatur stabil zu halten) funktioniert hauptsächlich über das Hecheln und in geringerem Maße über die Schweißdrüsen an ihren Pfotenballen.

Wenn ein Hund hechelt, strömt kühle Luft über die feuchten Gewebe von Nase und Mund, lässt die Feuchtigkeit verdunsten und kühlt das in diesen Bereichen zirkulierende Blut. Die Wirksamkeit dieses Systems hängt direkt von der Anatomie des Hundes ab: der Länge seiner Schnauze, der Art seines Fells und seiner Muskelmasse. Und all dies wird natürlich von seiner Hundegenetik diktiert.

Hunderassen mit größerer genetischer Veranlagung, unter Hitze zu leiden

Im Laufe der Jahrhunderte hat die selektive Zucht die DNA von Hunden verändert (oder "geformt"), um sie an verschiedene Aufgaben und Umgebungen anzupassen. Diese anatomischen Veränderungen machen jedoch bestimmte Rassen im Sommer extrem anfällig.

Das brachyzephale Syndrom: Möpse, Bulldoggen und Boxer

Brachyzephale Hunde (solche mit einem breiten Schädel und einer kurzen Schnauze) führen die Liste derer an, die Hitze am schlechtesten vertragen. Rassen wie die Französische Bulldogge, der Mops (Pug) oder der Boxer haben verengte Atemwege.

Diese Anatomie hindert sie daran, effizient zu hecheln. Da sie die Luft nicht richtig abkühlen können, staut sich die Hitze schnell in ihrem Körper, was das Risiko eines Kollapses drastisch erhöht.

Die Genetik des doppellagigen Fells: Huskys und Malamutes

Die DNA nordischer Rassen wie dem Siberian Husky oder dem Alaskan Malamute ist für das Überleben im arktischen Eis ausgelegt. Sie besitzen ein doppellagiges Fell: ein dichtes Unterfell, das die Körperwärme speichert, und ein Deckhaar, das Schnee abweist.

Obwohl ihr Fell als Wärmeisolator fungiert, der sie auch vor der Sonne schützt, verwandelt sich dieses genetische Design in heißen und feuchten Klimazonen bei intensiver Bewegung in einen Ofen, was ihre Abkühlung erschwert.

Große Rassen mit viel Muskelmasse

Hunde von Riesenrassen wie der Mastiff, der Bernhardiner oder der Neufundländer haben eine große Menge an Muskelmasse und Körperfett. Je größer sie sind, desto mehr Wärme staut sich allein durch Bewegung und Körperfunktionen an. Wenn wir dazu noch ein dichtes Fell addieren, haben wir Hunde, die sehr kühle Umgebungen benötigen, um sich wohlzufühlen.

Hast du einen Mischlingshund? Warum es entscheidend ist, seine Genetik zu kennen

Wenn du einen reinrassigen Hund hast, weißt du, worauf du dich einlässt und welche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind. Aber das wahre Risiko entsteht, wenn wir von Mischlingshunden sprechen.

Wenn dein Hund adoptiert ist, ist seine DNA ein absolutes Geheimnis. Er mag das Aussehen eines Schäferhunds oder Labradors haben, aber in seinen Genen 40 % Bulldogge oder Boxer verbergen. Das bedeutet, dass er engere Atemwege oder eine genetische Veranlagung für kardiorespiratorische Probleme bei Hitze geerbt haben könnte, ohne dass du es auf den ersten Blick erkennen kannst.

Die Unwissenheit über die genetische Mischung unseres Hundes hindert uns daran, ihn während der heißesten Monate angemessen zu schützen.

4 grundlegende Tipps zum Schutz hitzeempfindlicher Hunde

  • Spaziergänge: Vermeide die Mittagsstunden (zwischen 12:00 und 18:00 Uhr). Gehe früh am Morgen oder spät am Abend spazieren, wenn der Asphalt die Pfotenballen nicht verbrennt.
  • Ständige Flüssigkeitszufuhr: Nimm auf Spaziergängen immer einen tragbaren Trinknapf mit frischem Wasser mit und stelle sicher, dass sein Napf zu Hause nie leer ist.
  • Kühlzonen: Biete ihm zu Hause einen schattigen und kühlen Platz. Kühlmatten sind eine hervorragende Investition für brachyzephale Rassen oder Hunde mit viel Fell.
  • Bürsten ja, Scheren nein: Wenn dein Hund ein doppellagiges Fell hat, bürste ihn täglich, um abgestorbene Haare (die Unterwolle) zu entfernen. Schere oder rasiere ihn niemals, da sein Fell als Schutzschild vor Sonnenbrand dient und ihm hilft, seine Temperatur zu regulieren.

Das beste Werkzeug zur Pflege deines Hundes ist Information. Mit einem DNA-Test für Hunde kannst du die Geheimnisse entdecken, die sich in der Genetik deines Haustiers verbergen.

Bei Koko Genetics analysieren wir die DNA deines besten Freundes mithilfe einer einfachen und völlig schmerzlosen Speichelprobe. Unser Test schlüsselt nicht nur genau auf, aus welchen Rassen dein Mischlingshund besteht, sondern analysiert auch körperliche Merkmale und Indikatoren für Gesundheit und genetische Krankheiten, die für deinen Hund lebenswichtig sind.